Medienforum Mittweida

Medienforum Mittweida

Braucht es ein ostdeutsches Leitmedium? Diskussion zwischen Prof. Dr. Markus Heinker, Chef der sächsischen Medienaufsicht, Tim Herden aus der Intendanz des MDR, Torsten Kleditzsch, Chefredakteur des Freien Presse Chemnitz, Andreas Nowack, Medienpolitscher Sprecher der CDU, und Holger Friedrich.

An der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida wird seit 25 Jahren einen Medienkongress durchgeführt. Das Medienforum, das von Studenten organisiert wird, doch an Relevanz und Professionalität nichts zu wünschen übriglässt, ist überregional längst eine feste Adresse im Kalender von Kapazitäten der Branche.

So berichten Verantwortliche des Produktionsmanagements größter Fernseh-Shows über operative Herausforderungen oder es wird der Generationenwandel im Medienkonsum von Wissenschaftlern und Medienschaffenden reflektiert.

Höhepunkt der jährlichen Veranstaltung ist traditionell das Medienpolitische Panel. Dieses Jahr waren Prof. Dr. Markus Heinker, Chef der sächsischen Medienaufsicht und Dekan der Hochschule Mittweida, Tim Herden aus der Intendanz des MDR, Torsten Kleditzsch, Chefredakteur des Freien Presse Chemnitz, Andreas Nowack, Medienpolitscher Sprecher der CDU im sächsischen Landtag, sowie Holger Friedrich eingeladen.

Schwerpunkt der Diskussion war die Frage, ob die Zeit gekommen ist, ein ostdeutsches Leitmedium zu etablieren.

Die lebhafte Diskussion wurde von 250 Studierenden und anwesender Presse verfolgt, die später insbesondere über den geplanten Start der „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“, der OAZ, in Sachsen im Februar 2025 berichtete.