Corporate Design der OAZ

Corporate Design der OAZ

Das Corporate Design der OAZ von Uros Pajovic und seinen Kolleginnen und Kollegen vereint ästhetische, unaufdringliche und ehrliche Lösungen für unser neues Medienangebot für den Osten. Es wird zukünftige Moden überdauern!

Ausgangspunkte unseres Designs waren viele, aber davon zwei wesentliche Schwerpunkte.

Deutschland steht vor einer neuen Bewährungsprobe. Energieabhängigkeiten, Industrien am Ende ihres Lebenszyklus, unklare Bedrohungen, Überalterung, Desinformation, die uns auseinandertreibt – alles scheint gleichzeitig zu kommen, doch hat es sich seit 25 Jahren angekündigt. Nichts davon passiert für informierte Bürger überraschend. Die Frage ist daher nicht, ob sich dieses Land verändert, sondern wie.

Ein Teil dieses Landes hat Wandel bereits erlebt. Nicht aus der Distanz, sondern mitten im Leben: im Job, im Alltag, im eigenen Lebenslauf. Dort, wo Sicherheiten, auch Gewissheiten verschwanden und Neues entstehen musste, ist etwas gewachsen, das heute entscheidend ist: Erfahrung mit Transformation.

Denn die Wiedervereinigung war kein sanfter Prozess. Sie hat Würde gekostet, Biografien gebrochen, Menschen verletzt. Aber bei allem Schmerz war sie – historisch gesehen – erfolgreich. Ostdeutschland ist einer der erfolgreichsten Transformationsfälle der modernen Geschichte.

Heute ist der Osten kein Sonderfall mehr, auch wenn es der westdeutschen Medienelite noch schwerfällt, dies zu akzeptieren.

 

 

Er ist einer der wenigen Orte in Deutschland und Europa, wo sich die Anstrengungen der letzten 30 Jahre auszahlen.

Viele Zukunftstechnologien sind hier angesiedelt. Große Teile der Infrastruktur sind erneuert. Die Menschen und die Strukturen haben mehr Wandel erlebt als anderswo. Was früher als Rand galt, ist heute strategische Mitte Europas. Unser wahrscheinlich größtes Potenzial.

Dieses Pozential wollen wir im Corporate Design der „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“ widerspiegeln. Einerseits.

Andererseits war der Ausgangspunkt der Schriftzug der Berliner Zeitung: Er ist Teil unseres Erbes und das zentrale Element unserer visuellen Identität und Präsenz. Wir haben beschlossen, die neue Zeitung als Anlass zu nehmen, um ein vollständiges Font-System für den Ostdeutschen Verlag zu entwickeln. Das Resultat davon ist die Ostdeutsche Fraktur. Die Verbindung von Deutschlands großer, wechselvoller Geschichte und einer erneut anstrengenden, aber sicher großen Zukunft.

Das rote O als Logo entstand aus der Entscheidung, die Buchstaben O und A nicht nur als Initialen von Ostdeutsche Allgemeine zu betrachten, sondern als Symbole für die Plattform bzw. unser (ökonomisches) System, das wir damit aufbauen: offen, plural und zukunftsorientiert.

Wir haben die Geometrien dieser beiden Buchstaben als Träger unserer Ideen verstanden und sie weiterentwickelt – verwurzelt in der Rolle, die Fraktur im Nachrichtendesign über Raum und Zeit hinweg spielte und bis heute auch international spielt, und geformt nach Gestaltungsprinzipien, die die erlebten, ostdeutschen Umbrüche und Trends gleichermaßen überstehen… In gewisser Weise: Fraktur 3000.

Bitte geben Sie uns gerne Feedback zu den ersten CI-Entwürfen.