Auf dem Weg zum Leitmedium aus dem Osten der Republik

Die OAZ wächst über den Osten hinaus: Bereits 38 % unserer Online-Leser kommen aus Westdeutschland. Auch bei den Abonnements steigt der bundesweite Zuspruch – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Leitmedium.
Ich habe heute die aktuelle Auswertung unserer Datenanalysten erhalten. Die erfreuliche Nachricht: Die OAZ hat sich in kurzer Zeit eine beachtliche Leserschaft aufgebaut. Besonders spannend ist dabei die geografische Verteilung. Bereits 38 % unserer Online-Leser leben oder arbeiten in Westdeutschland. Die stärksten Regionen sind Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern. Das zeigt, dass die Themen und Perspektiven der OAZ weit über die ostdeutschen Landesgrenzen hinaus auf Interesse stoßen.
Ein anderes Bild ergibt sich beim Einzelverkauf. Hier entfallen rund 90 % der Verkäufe auf die ostdeutschen Bundesländer. Der Grund liegt nahe: Unser Vertriebsnetz ist bislang nahezu ausschließlich auf den Osten ausgerichtet. Lediglich an einigen wenigen Hotspots im Westen der Republik ist die OAZ ebenfalls erhältlich. Vielleicht bauen wir unser Vertriebsgebiet schon bald weiter gen Westen aus.
Spannend ist auch der Blick auf unsere Abonnenten. Wir gingen lange davon aus, dass der Löwenanteil unserer Abonnenten in Sachsen sitzt. Dort hatten wir unseren Start, unsere erste Redaktion, und aus Dresden kam die Initiative zur OAZ. Umso mehr freut es uns zu sehen, dass die Zeitungsabonnements bunt über die ostdeutschen Bundesländer verteilt sind, wenngleich Sachsen mit einem Anteil von 35 % weiterhin vorn liegt.
Gleichzeitig stammen bereits 16 % aller Abonnements aus Westdeutschland. Das unterstreicht, dass sich eine wachsende Zahl von Leserinnen und Lesern bundesweit dauerhaft für unsere Inhalte entscheidet. Unsere Leserforschung berichtet, dass die westdeutschen Leser aus ganz unterschiedlichen Gründen auf die OAZ setzen. Manche sind im Osten aufgewachsen und vermissen ostdeutsche Perspektiven auch im Westen. Andere finden die ostdeutschen Sichtweisen inspirierend und bereichernd für ihre eigene Meinungsbildung. Wieder andere haben sich als Verband, Ministerium oder Unternehmen für die OAZ entschieden, um über die spannenden Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Laufenden zu bleiben.
Nun heißt es: weitermachen. Denn Leitmedium zu sein bedeutet, überregional gelesen zu werden. Und so unerquicklich diese Erkenntnis auch sein mag: Wer in Deutschland gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit erzeugen will, muss vor allem im Westen des Landes relevant sein. Nur so gelingt es, den Blick auf die vielen Erfolge, Erfahrungen und Erkenntnisse zu lenken, die im Osten Deutschlands entstehen.
P.S.: Unsere Daten zeigen außerdem, dass viele OAZ-Leser uns als Ergänzung zur lokalen Tagespresse verstehen. Generell informieren sich OAZ-Leser sehr breit. Das meistgelesene Magazin unter unseren Lesern ist übrigens der Cicero.